Ihr Spezialist für

Erdwärme­bohrungen & Verbindungs­leitungen

Die IvP Bohr GmbH erfüllt die höchsten Qualitätsansprüche im Bereich Geothermie professionell und kundenorientiert. Wir sind der richtiger Partner für Ihre Erdwärmesondenbohrungen.

Erfolgreiche Projekte
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Qualität bei jedem Projekt
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Warum wir tun, was wir tun

Wir wollen in die entspannten und zufriedenen Gesichter unserer Kunden blicken.

Durch unsere kundenorientierte Beratung und Planung wird eine kompetente und machbare Lösung vom Eigenheim bis zum Grossobjekt ermittelt.

Unsere spezialisierten Bohrteams sorgen für eine fachmännische Ausführung,  von der Installation der Gerätschaften bis hin zum vorschriftsgemässen Einbau und Verfüllen des Ringraums der Erdwärmesonde.

Effizienz und Qualität stehen bei uns an erster Stelle, um die bestmöglichen Ziele, gemeinsam mit Ihnen, zu erreichen.

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Erfahrungsberichte

Das sagen unsere Kunden

FAQ

Antworten auf Fragen zum Thema Bohrungen

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Ist Geothermie auf meinem Grundstück überhaupt erlaubt und sinnvoll?

Erlaubt ist sie nur, wenn der Standort nicht in einer Zone mit Verbot oder starken Einschränkungen liegt. In der Schweiz sind Bohrungen aus Gewässerschutz Gründen je nach Kanton und Standort verboten oder nur mit Auflagen möglich. Für eine erste Einschätzung gibt es die nationale Karte kann ich bohren.ch, die kantonale Daten zusammenzieht. Sie zeigt aber nur eine Vorprüfung, rechtlich zählt am Ende die kantonale Fachstelle.

Sinnvoll ist oberflächennahe Geothermie vor allem bei Gebäuden mit tiefen Vorlauftemperaturen, also Fussbodenheizung oder gut ausgelegte Radiatoren. In dicht bebauten Gebieten muss man zusätzlich prüfen, ob Nachbarsonden die Leistung über die Jahre beeinträchtigen können. Genau solche Wechselwirkungen wurden in der revidierten Norm ausdrücklich aufgenommen.

Für Erdwärmesonden gilt überall Bewilligungspflicht. Der Grund ist, dass jede Bohrung potenziell ins Grundwasser eingreift.

Im Kanton Zürich ist es klar geregelt: Eine Erdwärmesonde braucht immer eine gewässerschutzrechtliche Bewilligung. Das Gesuch läuft über die Gemeinde, fachlich zuständig ist das AWEL. Es gibt dafür eigene Formulare und ein definiertes Verfahren.

Tiefe Geothermie Projekte haben zusätzlich ein mehrstufiges Bewilligungsverfahren inklusive Risiko Nachweis, seismischem Monitoring Konzept und oft Umweltverträglichkeitsprüfung. Dafür existieren nationale Leitfäden zur Regulierung und zu geforderten Nachweisen pro Projektphase.

Bei tiefer Geothermie können induzierte Mikrobeben auftreten, weil Wasser unter Druck in tiefe Gesteinsschichten gepumpt oder gefördert wird. In der Schweiz sind die bekanntesten Fälle Basel 2006 mit Magnitude 3.4 und St Gallen 2013 mit Magnitude 3.5. Diese Ereignisse haben zu Projektstopps und strengeren Auflagen geführt.

Heute gilt das Risiko als beherrschbar, aber nur mit professionellem Vorgehen: Vorab Gefährdungsanalyse, engmaschiges seismisches Monitoring, klare Betriebsschwellen und ein Ampelsystem, das bei steigender Seismizität den Betrieb reduziert oder stoppt. Genau das beschreibt der aktuelle Schweizer Good Practice Leitfaden des Schweizer Erdbebendienstes.

Heisst nüchtern: Tiefe Geothermie ist technisch machbar, aber ohne sauberes Risikomanagement nicht bewilligungsfähig.

Sobald du Wärme nicht nur für ein einzelnes Gebäude nutzt, sondern eine gemeinsame Quelle für mehrere Gebäude oder ein Quartier hast, brauchst du Verbindungsleitungen, also ein thermisches Netz. Fernwärme und Nahwärme sind per Definition leitungsgebundene Wärmesysteme, die zentral erzeugte Wärme über Wasser oder Dampf verteilen.

Für mitteltiefe und tiefe Geothermie ist das zwingend, weil die Wärmemengen gross sind und nur über ein Netz wirtschaftlich abgesetzt werden können. Der Branchen Faktenstandpunkt ist klar: Diese Geothermie Formen lassen sich nicht als Einzellösung erschliessen.

Praktische Konsequenz: Du planst nicht nur die Bohrung, sondern auch Trassen, Leitungsdimensionen, Dämmung, Pumpenenergie, Zugangsrechte und Koordination mit anderen Werkleitungen. Das kann zeitlich und finanziell ein grosser Teil des Projekts werden.

Für Erdwärmesonden ist die SIA 384 6 massgebend. Sie regelt Planung, Ausführung und Betrieb und soll sicherstellen, dass Anlagen über die geplante Nutzungsdauer funktionieren und das Grundwasser geschützt bleibt.

Wichtige Punkte daraus, die oft unterschätzt werden:

  • Ab einer gewissen Grösse oder ab mehreren Sonden sind thermische Simulationen Pflicht, nicht nur Faustformeln.
  • Benachbarte Anlagen müssen in der Auslegung berücksichtigt werden, damit es nicht zu schleichender Unterkühlung des Untergrunds kommt.
  • Material und Dichtheit sind streng definiert, inklusive Anforderungen für diffusionsdichte Sonden in Erdgas Zonen und gasdichte Hauseinführungen.

Benötigen Sie eine Beratung oder haben Sie Fragen zum Angebot?

Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf, und lassen Sie die Reise zu Ihrem Traumbauprojekt beginnen!